Sonntag, 1. Juni 2014

Stampin' Up! - wie alles bei mir begann

Wie so viele andere Demo-Kolleginnen möchte ich Euch auch heute meinen Weg zu Stampin' Up! erzählen. 

So richtig begonnen hat eigentlich alles 2007 mit einem Heiratsantrag. Denn damit begann auch die Suche nach Ideen und Inspirationen. Es dauerte nicht lang, und ich landete in einem Hochzeitsforum. Huch, was es da alles gab. Auch die ein oder andere Hochzeitszeitung kam mir in die Finger und in einer entdeckte ich ein Motiv, bei dem mein Herz sofort einen Sprung machte. Eine wunderbare kleine Torte mit einem Krönchen darauf. Und das ganze war embosst. Ähm... embosst??? Ja, so stieg ich ein in die kreative Welt. Nach ein wenig Recherche wusste ich dann auch recht schnell, was Embossing eigentlich ist. Und mein Gedanke war "Nee, das fängst erst gar nicht an. Das endet nur in Frust, weil es eh nicht klappt". Aber dieser Tortenstempel... Hach, er ließ mich nicht los. Und so begann ich, das vollständige Equipment zu bestellen: Stempel, Stempelkissen, Embossingpulver, Föhn, Papier... Im Nachhinein wäre es wahrscheinlich doch günstiger gekommen, die Karten einfach drucken zu lassen. Aber dieser Stempel... Ich hatte wahnsinnig viel Spaß beim Gestalten der Einladungen und - unglaublich für mich - das embossen klappte! Und wie! Ich war bei jedem Mal wieder neu verzaubert, wie das Pulver so dahinschmolz und diesen wunderbaren Effekt erzeugte. Und ich fand auch immer tollere Sachen, die man kaufen und machen konnte. Trotzdem war die ganze Hochzeitspapeterie eigentlich doch recht schlicht:



Nach der Hochzeit und den gefühlten 10.000 Dankeskarten legte ich erstmal eine Pause ein. Doch in diesem wunderbaren Hochzeitsforum sind wirklich Freundschaften entstanden, die auch noch heute Bestand haben. Inspiriert durch diese wunderbaren Mädels habe ich 2010 beschlossen, auch einen Blog ins Leben zu rufen. 

Um die Zeit traf es sich auch, dass die liebe Tina aus unserem Hochzeitsforum den Sprung ins Demo-Dasein wagte. Von ihr bekam ich meinen ersten Katalog. Auch, wenn ich vorher schon online viel von Stampin up gesehen hatte, machte es doch beim realen Durchblättern erst so richtig klick. Ich wälzte den Katalog, suchte aus und strich wieder und machte eine Wunschliste nach der anderen. Irgendwann schaffte ich es doch, eine Bestellung zu machen. Die erste von vielen. 


Ein besonders schöner Tag war mein erster Stampin up Workshop bei Tina. Was für eine Offenbarung. Endlich wusste ich, wie man die Schneidemaschine eigentlich richtig bedient bzw. wofür die Skala eigentlich da ist. Und noch viele andere solche Tricks und Kniffe, die mein kreatives Leben enorm vereinfachten. Zu dem Zeitpunkt wusste ich: Ich und Demo - neee! Das krieg ich nie hin. Das waren die Projekte an diesem Tag: 

Im September dann ging es weiter: Noch ein Workshop, diesmal bei Marion: Ich hatte unglaublich viel Spaß. Zum einen natürlich, die Mädels wiederzusehen. Und zum anderen beim basteln. 



Kurze Zeit später das nächste Highlight: Ein Stampin-up-Kreativabend in München. Ziemlich schwanger war ich dort und förmlich überrollt von der ganzen Kreativität, die dort in Form von Materialien, Projekten und Schauwänden auf mich einstürzte. 




Im Oktober, 5 Wochen vorm Entbindungstermin, machte ich mich dann zusammen mit Marion auf in Richtung Bodensee, auch wieder ein Stampin-up-Workshop, diesmal bei Heike. Und weil Heike noch ein wenig mehr schwanger war, wurde es gleich auch eine Babyparty. So eine Überraschung! Aber da seht Ihr mal, zu welch netten Menschen mich die Kreativität und Stampin up gebracht hat. 



Zwischendurch lag sowohl das Bastelzeug als auch der Blog ganz schön brach, denn die Geburt meines ersten Sohnes stürzte mich organisations- und zeittechnisch völlig ins Chaos, das sich nur sehr langsam lichtete. 

Während dieser Zeit wurde  Marion eine Stampin-up-Demo und ich besuchte sie bei ihrer Stempelparty. 





Tja, und bei Marion auf dem Blog hinterließ ich dann auch diesen Kommentar  zu diesem Blogbeitrag.

"Das ist das erste Mal, dass ich dieses Stempelset im Einsatz sehe. Und die Karten damit sind toll geworden. Oh Mann, ich glaub ich muss Demo für meinen Eigenbedarf werden…";-)

Das war eigentlich gar nicht ernst gemeint mit dem Demo werden. Aber dann hab ich mit Marion telefoniert. Und dann wurde die Idee irgendwie real. Und irgendwann dachte ich mir "Warum eigentlich nicht?" Und so wurde ich Teil der SU-Familie. Es folgten viele schöne Erlebnisse mit Stampin up: Teamtreffen, Städtetouren, Convention... Ich bin Teil eines ganz tollen Teams, bei dem jedes Treffen etwas besonderes ist. Wir haben ein wunderbares Team-Forum und ich möchte diesen Teil meines Lebens nicht missen. 




Natürlich gibt es immer Zeiten, in denen eigentlich nicht so viel Zeit für die Kreativität bleibt. Aber ich merke doch sehr, wie mich mein Hobby entspannt und so versuche ich, mir auch im größten Stress ein wenig Zeit dafür zu nehmen. Bei Job, Kindern und Haus mit Garten nicht immer leicht. Aber so ein wenig etwas sollte man auch für sich selbst tun und dann schlaf ich lieber mal ne halbe Stunde weniger und sitze dafür am Basteltisch um dann mit einem Lächeln ins Bett zu gehen. 

Wollt Ihr noch mehr Geschichten über den Weg zu Stampin up lesen? 


Kommentare:

  1. Du bist und bleibst die Embossing-Queen! Hat total Spaß gemacht Deine Geschichte, die irgendwie ja auch meine ist, nochmal zu lesen. Lieber Gruß, Marion

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  2. Das mit dem Inder habe ich gerade eben auch gedacht, als ich Deinen Beitrag las. Wobei ich ja hoch und heilig bestritten habe, dass ich einen Blog planen könnte ;-) Aber Du kennst mich, ich musste mich auf ein Episödchen beschränken, sonst wär ich heute noch am Schreiben... Lieber Gruss, Annemarie

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